Auf den ersten Blick wirkt ein Webstuhl wie ein ruhiges Werkzeug. Man spannt Fäden auf, fügt Schuss hinzu und baut langsam ein Bild auf. Doch manche Künstlerinnen und Künstler nutzen den Webstuhl auf eine ganz andere Weise. Sie möchten vor allem experimentell weben, forschen und neue Strukturen entdecken.
Natasha Khiev ist eine solche Textilkünstlerin. Sie erforscht experimentelles Weben mit Techniken wie Warp Play und Supplemental Warp. In ihren Onlinekursen lernen Sie, wie Sie mit einem Mirrix-Webstuhl neue Strukturen und zusätzliche Lagen in Ihrem Gewebe schaffen. So erweitern Sie die Grenzen des Webens.
Beispiel für experimentelles Weben: wer ist Natasha Khiev?

Natasha Khiev ist eine Textilkünstlerin, die Weben als Form der Forschung versteht. Statt nur Bilder auf dem Webstuhl zu gestalten, experimentiert sie mit Struktur, Form und Technik.
In ihrem experimentellen Weben spielt sie oft mit den Möglichkeiten der Kette, also mit den Fäden, die straff auf dem Webstuhl gespannt sind. Gerade durch das Experimentieren mit diesen Fäden entstehen neue Strukturen und überraschende Effekte im Gewebe.
Schon eine kleine Veränderung der Kettspannung oder ein zusätzlicher Faden kann plötzlich eine völlig neue Struktur sichtbar machen. Genau diese Entdeckungen machen ihre Arbeit so spannend.
Jede Kreative erzählt eine andere Geschichte
Was wir an unseren Mirrix-Botschafterinnen und -Botschaftern so schön finden, und Natasha ist eine davon, ist, dass jede Person eine andere Seite des Webens zeigt.
Die Tapisserie-Künstlerin Liz Whiteside, eine weitere unserer Botschafterinnen, bringt es selbst schön auf den Punkt: Natashas Arbeit ist ganz anders als ihre eigene, und genau darin liegt die Stärke.
Liz nimmt Sie mit in das Malen mit Faden, von Ihrer ersten Tapisserie bis zu kleinen Kunstwerken, die Sie einrahmen können. Natasha geht tiefer auf die technischen Möglichkeiten des Gewebes selbst ein: Warp Play, Supplemental Warp, dimensionale Strukturen.
Beide Ansätze ergänzen sich wunderbar. Wer mit Liz beginnt, findet in Natasha einen logischen nächsten Schritt.
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Größere Webstühle, andere Möglichkeiten
Natasha arbeitet oft mit größeren Mirrix-Webstühlen, bei denen das Schaftsystem neue technische Möglichkeiten eröffnet. Dadurch wird es leichter, mit komplexen Strukturen zu experimentieren und verschiedene Lagen innerhalb eines Gewebes aufzubauen.
Liz arbeitet mit den kleineren Chloe-Webstühlen, mit denen sie detailreiche Tapisseriebilder webt. Zwei Ansätze, ausgehend vom selben Werkzeug: dem Webstuhl.
Was lernen Sie in Natasha Khievs Onlinekursen?
In ihren Onlinekursen zeigt Natasha, wie Sie den Webstuhl nutzen können, um mit Struktur und Technik zu experimentieren. Ihr Ansatz ist weniger darauf ausgerichtet, einem festen Muster zu folgen, sondern vielmehr darauf, zu erforschen, was mit Faden und Kette möglich ist.
In den Kursen entdecken Sie unter anderem:
- wie Sie mit Warp Play neue Strukturen schaffen
- wie Supplemental Warp zusätzliche Lagen und Muster in Ihr Gewebe bringt
- wie größere Mirrix-Webstühle und das Schaftsystem neue technische Möglichkeiten eröffnen
- wie Experiment und Forschung Teil Ihres kreativen Prozesses werden können
Teilnehmende an Natashas Kursen erhalten außerdem 10 % Rabatt auf einen Mirrix-Webstuhl. So können Sie direkt mit einem hochwertigen und langlebigen Webstuhl starten.
Warp Play und Supplemental Warp: was ist das?
Warp Play und Supplemental Warp sind zwei Begriffe, denen Sie in Natashas Kursen regelmäßig begegnen werden. Sie klingen technisch, aber die Idee dahinter ist eigentlich sehr logisch.
Warp Play bedeutet wörtlich, mit der Kette zu spielen. Normalerweise sind Kettfäden nur die Basis: die gespannten Fäden, über die Sie weben. Beim Warp Play werden sie selbst Teil des Entwurfs. Indem Sie sie verschieben, sichtbar machen oder anders kombinieren, entstehen überraschende Strukturen und visuelle Effekte.
Beim Supplemental Warp fügen Sie zusätzliche Kettfäden über dem bestehenden Gewebe hinzu. Diese zusätzliche Lage macht es möglich, neue Muster zu schaffen, Relief hinzuzufügen oder mehrere Ebenen aufzubauen. Es ist eine Technik, die häufig im experimentellen Textilbereich verwendet wird.
Weben als Forschung
Mit ihrer Arbeit zeigt Natasha, dass Weben viel mehr sein kann als nur die Herstellung von Textilien. Es kann auch ein Weg sein, Materialien, Strukturen und Techniken zu erforschen und sich immer wieder selbst zu überraschen.
Genau deshalb freuen wir uns, sie zu unseren Mirrix-Botschafterinnen zählen zu dürfen. Ihre Arbeit zeigt, wie vielseitig ein Webstuhl sein kann.
Neugierig geworden? Entdecken Sie ihre Arbeit über ihre Online-Kanäle:
Bereit, selbst zu experimentieren?
Ganz gleich, ob Sie gerade erst anfangen oder schon etwas Weberfahrung haben: Weben hört nie auf, Sie zu überraschen. Teilnehmende an den Kursen von Natasha und Liz Whiteside erhalten beide 10 % Rabatt auf einen Mirrix-Webstuhl, damit Sie direkt mit dem richtigen Webstuhl starten können.
👉 Entdecken Sie Natasha Khievs Onlinekurse, zum Beispiel:
- improvisiertes Weben ohne Cartoon oder Entwurf
- Doppelweben auf einem Rahmen-Tapisseriewebstuhl
- Techniken zur Manipulation der Kette
- Exzentrisches Weben: ausgewogen (Keilweben) und unausgewogen
- Einführung in Pulled Warp: flache und geformte Rundungen
👉 Möchten Sie lieber mit den Grundlagen beginnen? Dann starten Sie mit dem Anfängerkurs von Liz Whiteside.